RV Rauxel und Dukla Prag gewinnen die ROWING Champions League

Der RV Rauxel bei den Frauen und Dukla Prag im Männer-Achter heißen die Sieger der ROWING Champions League 2015 auf der Spree in Berlin direkt vor der Mercedes-Benz-Arena.

Bei den Frauen kam es zum innerdeutschen Duell zwischen dem Liga-Champion RV Rauxel und dem Vorjahressieger der ROWING Champions League Crefelder RC. Hier zeigte sich der RV Rauxel sehr souverän und konnte sich in 1:02,40 min durchsetzen. Der Crefelder RC holte in 1:04,72 min Silber, der Bronzerang sicherte sich der Achter von Melitta Minden knapp vor dem Boot von Slavia Prag. Insgesamt hatten sich 9 europäische Frauenachter der Weltpremiere in der Königsklasse des Rudersports qualifiziert.

Bei den Männern begann die Finalrunde erst einmal hochdramatisch. Im Halbfinale hörte der Achter der FRG Germania zu früh mit dem Rudern auf, ein Missverständnis innerhalb der Crew war der Grund. Somit zog Dukla Prag in das Finale ein. Im zweiten Halbfinale qualifizierte sich der Achter aus Berlin um Olympiasieger Andreas Kuffner. Im Finale gewann dann mit einem hauchdünnen Vorsprung von 3 Hundertsteln der Achter von Dukla Prag in 0:51,39 min.

Matthias Klang (Dukla Prag) : „Wir fühlen uns fantastisch, wir wollten uns verbessern, aber besser als Sieger geht nicht. Im Finale hatten wir einen tollen Start, auch wenn es hinten raus eng wurde.“

Das ewige deutsche Duell im Sprint gewann dann im Rennen um Platz 3 die FRG Germania mit 28 Hundertsteln Vorsprung vor dem Crefelder RC. 2 Wochen nach den Ruder-Weltmeisterschaften der Nationalmannschaften ruderten die besten Clubs und Universitäten in der deutschen Hauptstadt vor der Oberbaumbrücke gegeneinander. Nicht irgendwo, sondern direkt im Herzen Berlins. Die East-Side-Gallery und die Mercedes-Benz Arena bildeten den passenden Rahmen für dieses neuartige Event über 350m. Tausende von Zuschauern konnten die gesamten Rennen einsehen und der Rudersport von einer neuen Seite kennenlernen. Das Event wurde „live“ im Internet übertragen und wird heute Bestandteil der Sendung ZDF „Sportreportage“ sein.

Präsident Gerhard Meuer zeigte sich begeistert: „Das war hochattraktive Sport, toll in Szene gesetzt. Die Bilder aus der Drohne und das onboard-System, dass die Dramatik aus dem Boot gezeigt hat, sind der richtige Weg.“

Mit Booten aus insgesamt 9 Nationen, die sich vorher in einem Quotensystem für dieses Finale qualifizieren musste, waren die besten Clubs und Universitäten Europas am Start.

op