Drei Champions bei der ROWING Champions League 2016

Drei Champions wurden heute zum ROWING Champions League Winner 2016 in Berlin vor der Mercedes-Benz-Arena geehrt. Slavia Prague gewann das Frauen-Finale  vor dem deutschen Liga-Champion Melitta-Achter Minden. Der dritte Platz ging zum österreichischen Meister RV Wiking Linz.

Im Männer-Finale kam es zu einem DEAD-HEAT zwischen AC Lyon und dem Crefelder RC. Die Schiedsrichter brauchten mehr als 5 Minuten, um das Photofinish auszuwerten, konnten aber keinen Sieger feststellen. Das RCL Board entschied daraufhin beide gleichstarke Crews zum ROWING Champions League Winners 2016 zu erklären.

Bei sonnigen und fairen Bedingungen fand die ROWING Champions League 2016 auf der Spree direkt vor der Mercedes-Benz-Arena in Berlin statt.

Im Frauenrennen konnte Slavia Prague ruderische Klasse im Finale zeigen und das Rennen in 0:58:22 Minuten gewinnen. Der deutsche Liga-Champion Melitta-Achter Minden holte nach einem langen Wochenende Silber in 0:59:27 Minuten. Bronze ging sehr überraschend an den RV Wiking Linz, der den Lokalmatador vom LRV Berlin schlagen konnte.

Im Männer-Finale kam es zu einem DEAD-HEAT zwischen AC Lyon und dem Crefelder RC in einer Zeit von 49:25 Sekunden. Der Berliner Achter mit Olympiasieger Hans Gruhne an Bord vom LRV Berlin konnte die Vorjahressieger von Dukla Prague schlagen und Bronze gewinnen.

Die East Side Gallery und die Mercedes Benz Arena bildeten nun im dritten Jahr in Folge den perfekten Rahmen für die 350m Sprintstrecke. Tausende von Zuschauern konnten den Rudersport hautnah verfolgen, die Rennen wurden auf die große Leinwand gut sichtbar gestreamt und liefen auf Sportdeutschland.tv.

CEO Rolf Ziemdorf war begeistert: „ Die Rennen waren sehr attraktiv in diesem Jahr. Ich bin beeindruckt von der Qualität der Rennen.“

Thomas Haun: „Das war heute das Highlight von einem großartigen Ruderevent in Berlin.“

Der dreifache Olympiasieger Andrew Triggs-Hodge aus Großbritannien war über die Qualität der Veranstaltung und das Format begeistert. Triggs-Hodge: „Wir brauchen mehr Diversität im Rudern. Das olympischen Rudern ist natürlich gesetzt, aber wir müssen mehr Events wie diese haben. Das ist die Zukunft des Rudern, wir brauchen nur mehr Partner und Sponsoren. Die Qualität der Rennen war beeindruckend. Im Sprint darf man keinen Fehler machen, das macht es so spannend.

Triggs-Hodge übergab mit der Witwe von Gerhard Meuer, Mitgründer der ROWING Champions League, die Pokale an die siegreichen Crews. Der Pokal für die Männer wird ab sofort „Gerhard Meuer Trophy“ genannt.

op